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Test: Fahrtenbuch App Vimcar

Das Umständliche am Fahrtenbuch ist doch, dass man zu oft vergisst, es zu führen. Vimcar tut das per OBD Stecker automatisch. Jede Fahrt wird immer automatisch mitgeloggt – später kann man sie (steuerrechtlich ganz korrekt innerhalb von 7 Tagen) in der Smartphone App als privat oder geschäftlich zuordnen. Seit unserem ersten Vimcar-Test vor 2 Jahren hat sich viel getan. Wieso das elektronische Fahrtenbuch noch besser geworden ist, erklären wir in diesem Artikel.

Einfache Installation: OBD Stecker stecken kann jeder in 2 Minuten

Schon damals haben wir die einfache Installation gelobt, die nun noch etwas simpler und besser bebildert ist: Man verbindet den OBD Stecker mit dem Fahrzeug. Der Anschluss ist je nach Hersteller wo anders versteckt, befindet sich z.B. bei allen VW-Marken in der Regel im Fußraum links. Der Stecker verbindet sich dann mit dem Vimcar Server – per HTTPS natürlich – und man muss sich nur noch in der App registrieren. Nach der Eingabe von Aktivierungscode und Stecker ID sind App und Stecker verbunden. Nun gibt man noch den aktuellen Kilometerstand des Fahrzeugs ein und Vimcar beginnt das Fahrtenbuch zu führen.

Installation: In zwei Minunten ist jeder Laie durch

Exakte Erfassung der Kilometer: Auslesen aus Bordcomputer statt nur per GPS

Alle Fahrzeuge ab Baujahr 2004 haben einen weltweit einheitlichen OBD-Stecker. Daran schließt man den Vimcar Stecker an und er greift die Kilometerdaten direkt aus dem „Tacho“ des Fahrzeugs ab. Fahrtbeginn und Ende erkennt er vollautomatisch. Start- und Endpunkt werden vom GPS Modul erkannt und ebenfalls gespeichert. Dank einer integrierten SIM-Karte werden die Daten zum Vimcar Server übertragen und gelangen so auch in die Smartphone App.  Ein umständliches Synchronisieren per Bluetooth ist deshalb nicht nötig. Das funktioniert überall im Europäischen Wirtschaftsraum, es gibt also keine Extrakosten fürs Roaming! Oft wurden Fahrten auch schnell nach dem Ende übermittelt, obwohl wir das Auto in einem Parkhaus mit schlechtem Empfang abgestellt haben. Ist doch mal gar kein Netz vorhanden, synct der Stecker bei der nächsten Einwahl ins mobile Datennetz. Bei unseren Tests hat die Kilometeranzahl immer exakt gestimmt – gefahren sind wir mit einem Audi A3 Baujahr 2010.

Für Datenschützer: GPS Tracking kann man ganz deaktivieren

Wie auf den Screenshots unten zu sehen ist, werden vom GPS Empfänger im OBD Stecker nur Start- und Endpunkt der Fahrt erfasst. Es wird also nicht der komplette Weg mitgetrackt, lediglich die Kilometerzahl! Wer auch nicht will, das Start- und Endpunkt erfasst werden, sondern nur die Kilometerzahl, kann auch das deaktivieren – muss es dann aber manuell eingeben.

Funktionierende App: Einfach und übersichtlich

Die App hat sich ebenfalls seit 2015 ganz schön verändert. Sie war damals schon einfach und gut, ist nie abgestürzt, bringt jetzt aber noch viel mehr Funktionen mit. Dabei hat man in den letzten 2 Jahren ordentlich auf die Kunden gehört und Dinge wie die „Mischfahrt“ (privat & geschäftlich) eingeführt, zudem kann man nun deutlich mehr Informationen zu Fahrten eingeben (wie Kosten usw.). Neu ist auch ein Fahrzeugfinder, mit dem man auf einer Google Maps Karte genau sehen kann, wo das Fahrzeug aktuell geparkt ist. Viel besser und übersichtlicher kann man so eine App eigentlich nicht machen – deswegen an dieser Stelle Daumen hoch.

Der Vorteil gegenüber Fahrtenbuch Apps ohne OBD Stecker

Fahrtenbuch-Apps, die Fahrten ausschließlich mit dem Smartphone aufzeichnen, sind aus unserer Sicht höchst ungenau. Das erste Problem ist schon, dass man durchaus vergessen kann, die Aufzeichnung bei Fahrtbeginn zu aktivieren. Bei schlechtem GPS Empfang oder einfach Problemen mit der App kann es vorkommen, dass Kilometerzahlen ungenau oder teilweise nicht erfasst werden. Da Vimcar die Kilometerdaten direkt aus dem Tacho abgreift, ist es sehr genau und loggt Fahrten immer (unbemerkt) mit, auch wenn gar kein Smartphone in der Nähe ist.

Vom Finanzamt anerkannt? Von Vimcar sichergestellt!

Dass alles steuerrechtlich wirklich in Ordnung ist, ist den Vimcar Kunden scheinbar enorm wichtig. Beinnahe akribisch erklärt das Berliner Startup deshalb in ganzen Ratgebern die Steuerlage. Sogar eine Broschüre hat man gemeinsam mit de Deutschen Steuerberaterverband veröffentlicht, die online eingesehen werden kann. Wir hätten deshalb keine Bedenken, dass das Finanzamt Vimcar nicht anerkennt. Von einem solchen Fall haben wir nicht gehört und da Vimcar wirklich alle Vorgaben genau erfüllt, ist damit auch keinesfalls zu rechnen. Vimcar hält sich beispielsweise an diese wichtigen Vorgaben:

  • Es ist keine Änderung von Strecken oder Löschung von Fahrten möglich
  • Nachträgliche Anpassungen werden in der Änderungshistorie jeder Fahrt transparent gemacht
  • Eine Bearbeitung ist nur innerhalb von 7 Tagen möglich – danach werden Fahrten automatisch als „privat“ zugeordnet
  • Die Daten können für beliebige Zeiträume in verschiedenen Formaten (z.B. PDF, Excel WISO, Haufe Lexware,…) exportiert werden

Vimcar ist die sinnvolle und zuverlässige Alternative zu einfachen Fahrtenbuch-Apps, die die Daten nur halbherzig per GPS aufzeichnen. Zudem hat sich Vimcar in den letzten Jahren etliche Male zertifizieren und testen lassen und wird beim Finanzamt anerkannt. Momentan gibt es Vimcar zu einem monatlichen Preis von 15,90 EUR plus MwSt. Wegen der perfekt funktionierenden App und der einfachen Installation können wir jedem Empfehlen, das Fahrtenbuch 100 Tage lang (mit Geld zurück Garantie) zu testen.

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Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und fortschrittliche Assistenzsysteme. Die neuesten Fahrberichte veröffentlicht er regelmäßig bei motoreport.de.

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