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Wie wichtig ist eigentlich eine Garage?

Parken im eigenen Hof oder Carport ist in ländlichen Gegenden beliebt.

Parken im eigenen Hof oder Carport ist in ländlichen Gegenden beliebt.

Sehr viele Menschen legen großen Wert auf einen (sicheren) Stellplatz für Ihr Fahrzeug. Das Auto als „des Deutschen liebstes Kind“ unkompliziert abstellen zu können ist laut einer Umfrage für viele Personen relevanter als z.B. ein familiengerechtes Wohnen. Vor Kurzem ist zu diesem Thema auch ein Artikel auf der Immobilienplattform immowelt.de erschienen.

Je nachdem ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt gestaltet sich die Verfügbarkeit von Parkplätzen natürlich unterschiedlich. Lebt man im eigenen Haus außerhalb der Stadtzentren, steht fast immer direkt am Haus zumindest ein Stellplatz zur Verfügung. Oft ist dieser dann relativ effektiv und kostengünstig mit einem Carport überdachbar – das erspart im Winter weitestgehend das Freikratzen der Scheiben. Der Klassiker ist wohl die Einzel- oder Doppelgarage am eigenen Haus: Sie ist wohl die privateste und sicherste Möglichkeit, das Auto unzugänglich und gut vor Umwelteinflüssen oder Tieren geschützt abzustellen. Ein Nebeneffekt einer geschlossenen Einzel- oder Doppelgarage ist außerdem, dass in ihr die Temperatur immer um einiges höher ist als im Freien, so werden Gummis oder andere Verschleißteile vor Feuchtigkeit und Frost geschützt und habe somit eine längere Lebensdauer. Versicherungstechnisch bringen abgeschlossene Einzel- oder Doppelgaragen auch noch einen Vorteil: Meist sind die Versicherungsprämien niedriger als wenn das Auto im freien geparkt wird.

In der Stadt gestaltet sich das Abstellen des Fahrzeugs oft wesentlich schwieriger. Auch von den Stadtzentren entfernt haben Anwohner in dicht besiedelten Stadtteilen oft keinen festen Stellplatz und müssen Tag für Tag suchen und oft noch ein wesentliches Stück zu Fuß zurücklegen. Öffentliche Parkbuchten sind im Moment wieder Wochenlang problematisch zu nutzen, sie können nämlich nicht geräumt werden und somit muss man mit dem Auto oft über  Zentimeter hohe Schneeberge fahren, bis man das Auto in die Lücke manövriert hat.

Eine bessere Lösung ist da die Tiefgarage. Viele Wohnhäuser mit mehreren Wohnungen sind mit Tiefgaragen unterkellert. Doch auch hier gibt es bessere und schlechtere: Praktisch sind abgeschlossene und komplett geschlossene Tiefgaragen, aus denen die Abgase mittels einer Lüftungsanlage ausgeführt werden. Sie haben auch im Winter eine Temperatur von meistens mehr als 10 Grad. Das bringt den Vorteil mit sich, dass Eis und Schnee über Nacht abtauen und nichts permanent vereist bleibt.

Im Gegensatz dazu gibt es auch die Billigvariante: Tiefgaragen, die kein Lüftungssystem haben, müssen größtenteils offen bleiben. Das geschieht z.B. durch ein Gittertor und große Lüftungsöffnungen von mehreren Metern, die ebenfalls nur durch ein Gitter verschlossen sind. In dieser Art Tiefgaragen sinkt die Temperatur im Winter schnell unter die 0 Grad – Marke und man steigt dann in ein eiskaltes Auto, das womöglich auch noch mit dem Schnee von außen bedeckt bleibt.

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Parken in der Stadt: (hier Berlin Mitte) Oft müssen auch Anwohner mit Parkausweis lange auf Suche gehen.

Parken in einer abgeschlossenen, aber durch Öffnungen belüfteten Tiefgarage mit Duplex-Stellplätzen.

Parken in einer abgeschlossenen, aber durch Öffnungen belüfteten Tiefgarage mit Duplex-Stellplätzen.

 

 

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Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und fortschrittliche Assistenzsysteme. Die neuesten Fahrberichte veröffentlicht er regelmäßig bei motoreport.de.

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