Reise

Empfehlung: Raststätten in Österreich und Italien

Gerade wenn man mit der ganzen Familie in den Urlaub fährt stellt sich oft die Frage, wo man am besten Rast machen kann. Dazu zählen für viele Reisende neben Sauberkeit auch die kulinarischen Angebote. Ein paar Tipps für die beliebtesten Reiserouten. Für Italien-Urlauber, die z.B. aus der Mitte Deutschlands über die Brenner-Autobahn in den Süden fahren bietet sich einige Häuser an.

Deutschland
In Deutschland ist zu beachten, dass mittlerweile etliche Raststätten für die Benutzung des WCs an das Sanifair-Konzept angeschlossen sind. Das bedeutet, dass man für das WC 70 Cent bezahlt, in form eines (sammelbaren) Coupons aber wieder 50 Cent als Gutschein an der Raststätte einlösen kann. Das Essensangebot an deutschen Raststätten ist meistens katastrophal, nur wenige Betreiber bieten „wirkliche“ Küche an. Neben dem Rast- und Restaurantbetreiber „Serways“, dessen Speisen teils unterirdischer Qualität sind, finden sich häufig nur McDonalds und Burger King

Österreich
Die Erfahrung hat gezeigt, dass auf den Routen Brenner- und Tauernautobahn besonders die Raststätten von Rosenberger zu empfehlen sind. Mehrere sind relativ neu, verlangen zwar auch 50 wieder einlösbare Cent für ihr WC, bieten aber sehr gutes Essen. Besonders wenn wenig los ist werden Speisen nahezu alle frisch vor dem Kunden zubereitet. Rosenberger bietet zusätzlich meist auch ein großes Salat- und Nachspeisenbuffet. Geschmacklich konnte das Essen hier am meisten überzeugen. Deutlich teurer, dafür aber mit Service am Tisch und großer Auswahl ist z.B. Landzeit, deren Qualität nahezu identisch ist.

Leckere, frische Pasta gibts z.B. bei Rosenberger in Österreich

Leckere, frische Pasta gibts z.B. bei Rosenberger in Österreich

Italien
Wie in Österreich finden sich auch in Italia kaum Fastfood-Ketten an der Autobahn. In vielen Regionen dominiert Autogrill die Schnellstraßen. In Buffet- und Selbstbedienungsform finden sich hier häufig leckere Salate und frische Pastagerichte – die die Küchen sind auf den ersten Blick aber weder so sauber noch so neu wie in den meisten Rastsätten in Deutschland oder Österreich, dafür sind die Preise wieder eher günstiger und zumindest die Pasta immer lecker. Gerade im Norden finden sich Bars von Siriogrill mit leckeren Snacks und gutem Cappuccino.
Toiltetten nutzt man an Italienischen Autobahnen übrigens fast immer kostenlos. Die Toiletten entlang der Brenner-Autobahn sind sogar explizit als kostenlos ausgewiesen. Auch Coupon-Systeme gibt es kaum.

Fast-Food Tipp mit Panorama-Blick
Wenn es nicht anders geht, kann auch McDonalds für unterwegs herhalten. Hier gibt es zwei recht neue Häuser, die man aufgrund ihrer Lage empfehlen kann: Der McDonalds Irschenberg liegt direkt an der Autobahn und bietet bei gutem Wetter einen netten Blick auf die Alpen. Noch besser ist der McDonalds an der Europabrücke in Österreich: Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick aufs Gebirge.

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Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und fortschrittliche Assistenzsysteme. Die neuesten Fahrberichte veröffentlicht er regelmäßig bei motoreport.de.

1 Kommentar

  • […] Die Brennerautobahn ist gut ausgebaut und wird ständig renoviert. Es gibt zwar auch in den Urlaubsmonaten immer Baustellen, große Staus sind aber selten, insbesondere wenn man Nachts fährt kann man sehr angenehm reisen. Häufig gibt es Tempolimits auf 110 km/h, im italienischen Teil herrscht wie in ganz Italien ein Tempolimit von 130 km/h. Es gibt zahlreiche Raststätten (z.B. Autogrill, neuerdings „Hermes“) entlang der Route, bei allen ist seit den Jahren 2011 die Toilettenbenutzung kostenlos und Snacks oder italienischer Kaffee ist zu verhältnismäßig günstigen Preisen zu haben. In der Regel wird im Gegensatz zu deutschen Raststätten auch frisch gekocht. […]

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