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Leasingübernahme: Basics und Tipps

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Besonders Unternehmen oder gewerblich Tätige profitieren maßgeblich von der Möglichkeit, ein Fahrzeug zu leasen, statt den Verkaufspreis eines Neuwagens zahlen zu müssen. Leasingkosten können darüber hinaus als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Dabei kommt es jedoch immer öfter vor, dass die Wagen nicht bis zum Vertragsende von den Leasingnehmern gehalten werden. Dank einer Leasingübernahme können bisherige Leasingnehmer ihren Vertrag abgeben, während der Übernehmer von den, im Vergleich zum Erwerb eines Neuwagens, deutlich günstigeren Leasingkonditionen profitiert.

Wie Sie gute Konditionen für Ihre Leasingübernahme finden

Bei einer Leasingübernahme verkaufen Anbieter einen Vertrag, bzw. übernehmen Interessenten einen bereits bestehenden Leasingvertrag. Neben lokalen Autohäusern gibt es auch Online zahlreiche Portale, auf denen Leasingverträge angeboten werden, wie z.B. https://www.leasingtime.de/. Mit Hilfe einer Suchmaske tragen Interessenten gewünschte Eigenschaften des Kraftfahrzeuges ein und erhalten im Anschluss eine Liste mit allen passenden Einträgen. Die Leasingzeit lässt sich flexibel bestimmen und auch die Raten können, je nach Bedarf, sehr niedrig gewählt werden.

Der Ablauf einer Leasingübernahme

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, einen passenden Leasingvertrag zu finden, den Sie übernehmen wollen. Haben Sie sich entschieden, bereiten Sie im nächsten Schritt die Leasingübernahme mit dem Verkäufer vor. Lassen Sie sich alle relevanten Daten des Leasinggebers oder der Leasingbank geben. Wichtig sind insbesondere die Kontaktdaten sowie die Vertragsnummer.
Der Leasinggeber muss seine Bank über die beabsichtigte Vertragsübernahme in Kenntnis setzen. Teilen Sie anschließend der Leasingbank alle benötigten Daten mit, um dieser eine Überprüfung Ihrer Bonität zu ermöglichen. Haben Sie eine positive Bonität, erhalten Sie ein Vertragsdokument zum Leasingeintritt, das Sie unterschreiben müssen. Der Anbieter bezahlt im Anschluss die Umschreibegebühr.
Teilen Sie anschließend der Leasingbank die genaue Anschrift der Zulassungsstelle mit. Nach dem Prüfen der Daten schickt die Bank den Kfz-Brief an die Behörde, um das Fahrzeug ummelden zu lassen.

Auf was Sie bei der Übernahme achten sollten

Im nächsten Schritt vereinbaren Sie mit dem Verkäufer einen Zeitpunkt und einen Ort für die Übergabe. Es ist sehr wichtig, dass Sie für diesen Termin einen Sachverständigen zu Rate ziehen. Er protokolliert den aktuellen Fahrzeugzustand und sichert Sie vor negativen Spätfolgen ab. Aufzuführen sind in jedem Fall der aktuelle Kilometerstand und eventuell eingetretene Schäden. Die Kosten des Sachverständigen belaufen sich auf rund 70 Euro, die vom Anbieter zu tragen sind. Bei bereits eingetretenen Mängel müssen diese vom Verkäufer behoben oder eine Entschädigung bezahlt werden. Zum Schluss melden Sie das Fahrzeug bei der zuständigen Zulassungsstelle an. Der ehemalige Leasingnehmer erhält hierauf eine Kopie, die er seinen Versicherungsunterlagen hinzufügen kann.

Wichtig: Den genauen Zustand und evtl. Schäden vom Sachverständigen erfassen lassen!

Die Vor- und Nachteile einer Leasingübernahme

Eine Leasingübernahme überzeugt dank ihrer klassischen Win-Win-Situation. Der ursprüngliche Leasingnehmer profitiert von der Abgabe des Vertrages vor Ablauf der Laufzeit, der Käufer wiederum gewinnt aus der verkürzten Leasingzeit und den niedrigen Raten einen Vorteil. Auch eine Anzahlung muss nicht geleistet werden, da diese bereits zu Beginn des ursprünglichen Leasingvertrages bezahlt wurde.
Nachteilig ist, dass die ursprünglichen Konditionen des Vertrages bei einer Übernahme nicht mehr geändert werden können. Ebenso lassen sich selbstverständlich auch keine individuellen Konfigurationen am Wagen vornehmen.

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Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und fortschrittliche Assistenzsysteme. Die neuesten Fahrberichte veröffentlicht er regelmäßig bei motoreport.de.

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